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"Junge Wilde"
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FCS – PRESSEMITTEILUNG

FCS – PRESSEMITTEILUNG

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Oberligist FC Strausberg startet mit Sieg in die Saison
Zweite Mannschaft verliert erstes Saisonspiel – „Junge Wilde“ weiterhin gesucht

(ml) Mit einem 1:0 Auswärtssieg ist der Oberligist FC Strausberg (FCS) vergangenen Sonntag in die neue Saison gestartet. Bei Lichtenberg 47 gelang Stephan Ilausky der entscheidende Treffer in einer Partie, in der die Gäste über weite Strecken dominierten und dem zweiten Tor näher waren, als die Ostberliner dem Ausgleich.
Zuerst aber hielt Torwart Christopher Ewest seine Mitspieler mit einer Parade in der 15.Minute ins Spiel. Dann ging es mit herrlichen Kombinationen ein ums andere Mal vor das Lichtenberger Gehäuse, bevor dann Ilausky kurz vor der Pause traf. Nach dem Seitenwechsel gehörten die ersten Minuten erneut der Heimmannschaft. Und wieder war es Ewest, der mit einer guten Parade den Lichtenberger Ausgleich verhinderte. Von der Bank wechselte Trainer Steve Georges mit Hagel, Makengo und Denis Rolke drei Spieler ein, die allesamt Zeichen setzten. Ob Hagel, Makengo oder Tim Bolte – alle hatten das 2:0 auf dem Fuß. Als die Lichtenberger realisierten, dass der FCS mit spielerischen Mitteln nicht zu bezwingen war, packten sie die Brechstange aus. Die Folge waren 5 gelbe und eine gelb-rote Karte. Die Strausberger brachten den knappen Vorsprung über die Zeit.
Bereits am Samstag hatte die neu zusammengestellte zweite Mannschaft ihre erste Bewährungsprobe in der Kreisoberliga zu überstehen. Zwar waren die Abstimmungsschwierigkeiten nicht zu übersehen und so kam es, dass der Gegner aus Wiesenau bei gefühlten vier Schüssen auf Strausberger Gehäuse vier Mal traf. Aber Trainer Pierre Walda wechselte mit dem Ur-Strausberger André Meyer den Wegbereiter zum zwischenzeitlichen Ausgleich ein. Einmal traf Meyer selbst, das 2:2 von Dennis Pritzkow bereitete er mustergültig vor. Zwei Abwehrfehler führten dann zum 2:4 Endstand.
Der FCS bedauert, dass es in der Sommerpause zum Weggang von insgesamt 11 Spielern aus der zweiten Mannschaft gekommen ist. Der Eindruck, dass diese nicht mehr ins Konzept der „Jungen Wilden“ passen würden, ist jedoch unzutreffend. Es ist aber auch kein Geheimnis, dass die Lücke zwischen den A-Junioren und der Oberligamannschaft für die meisten der 17- oder 18-jährigen Spieler oft noch zu groß ist. Andererseits bedeutet es für viele A-Junioren, die zuletzt auf höchsten Landesniveau in der Brandenburg-Liga gespielt haben, auch einen Rückschritt, nun wieder „nur“ im Kreis zu spielen. Deshalb sieht die langfristige Planung vor, die zweite Mannschaft kontinuierlich mit A-Junioren-Spielern aufzufüllen, diesen erfahrene, auch über 23 Jahre (gern auch über 30 Jahre) alte Spieler zur Seite zu stellen und mit diesen „Jungen Wilden“ mittelfristig den Aufstieg zu erreichen. Diese zweite Mannschaft soll künftig als „U23“ des FCS fungieren. Parallel hierzu soll mit einer U19 als dritter Männermannschaft auch dem verbliebenen Rest der A-Junioren die Möglichkeit gegeben werden, weiter auf hohem Niveau zu trainieren, um zu sehen, ob der Sprung nach oben doch noch gelingt.
Leider ist dieser Plan so nicht oder nicht vollständig von den Verantwortlichen des FCS kommuniziert worden. Stattdessen entstand der falsche Eindruck, die „Alten“, insbesondere die über 30-jährigen, würden nicht mehr benötigt. Es ist keine Fußballneuheit, dass für ein gutes Team eine gesunde Mischung von Jung und Alt nötig ist. Und so rufen wir einerseits weiterhin alle jungen Fußballer, die Interesse am leistungsorientierten Fußball haben, auf, nach Strausberg zu kommen und unsere Männermannschaften zu verstärken. Zugleich reichen wir allen „Alt“-Strausbergern die Hand, erneut die Fußballschuhe für ihren Heimatverein zu schnüren und den oben skizzierten Weg zu begleiten – wenn nicht als Spieler, dann als Trainer oder in anderer Funktion. Die Türen beim FCS stehen offen!

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