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"Junge Wilde"
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B-Junioren „vom Winde verweht“

Spielbericht B.- Junioren Landesklasse Brandenburg Staffel-Ost

(18.03.2017 12.Spieltag)

FV Erkner 1920         2 : 0          FC Strausberg

Aufstellung FCS: Janek Grähn – Tim Degen; Lennard Voss; Tim Leibeling; Marwin Vogel (Tim Bergert) – Leonhard Minkwitz; Darius Köhler; Caspar Domigalle (Axel Kläne); Max Lichtnow – Erik Günther; Aaron Weber

Torfolge: 1:0; 2:0

Vom Winde verweht

(MG) Auf dem Kunstrasenplatz zeigte sich die Strausberger Mannschaft bei Dauerregen sofort aktiv. Aber auch Erkner war gut im Spiel und es entwickelte sich ein kampfbetontes, aber auch faires Spiel. Beide Mannschaften versuchten dabei, den Ball am Boden zu halten und mit spielerischen Mitteln sich Chancen zu erarbeiten. Zunächst sorgte Erkner für gute Möglichkeiten, Glück für Strausberg, das Grähn den Ball noch an die Latte lenken konnte. Danach war Strausberg am Drücker, wobei sich Köhler wiederholt nicht für seinen großen Einsatz belohnen konnte und beste Chancen liegen ließ. In der besten Phase der Strausberger fiel aber leider das Gegentor. Eine Kette vieler kleiner Fehler ließ am Ende das Defensivverhalten nicht gut aussehen und führte dann nach guter flanke und platziertem Kopfball zum Gegentor.
Danach verloren beide Mannschaften ein bisschen den spielerischen Faden, wurden die Bälle meist nur hoch und weit aus der Gefahrenzone geschlagen und hoffte mit Hilfe des unberechenbaren Windes auf Fehler des Gegners. Beste Möglichkeiten ergaben sich jetzt meist nur nach Standards: Weber mit tollem Freistoß an die Latte, Domigalles Außenspanngeschoß wird vom Gastgebertorwart glänzend gehalten. Kurios: der Schiedsrichter pfiff dann das Spiel ein wenig zu früh ab. Irgendwie waren die Strausberger gedanklich nun schon der Kabine und man hatte ein wenig Glück, das man ohne weiteres Gegentor in die Pause kam.
Nach dem Wechsel war es dann leider kein gutes Spiel mehr. Erkner verteidigte konsequent, Strausberg verzettelte sich zu oft in den entscheidenden Zweikämpfen. Zudem wurde es auch immer irregulärer: zwar zeigte sich jetzt die Sonne, aber der Wind entwickelte sich eher zu Orkanböen. Das erhöhte natürlich die Schwierigkeit für die Gäste, sich Chancen herauszuspielen. Da Strausberg natürlich mehr Druck entwickelte und weiter nach vorne verschob, ergaben sich jetzt mehr Räume für den Gastgeber. Nach einer Stunde nutzte dann Erkner einen direkt verwandelten Freistoß zum 2:0 zur Vorentscheidung. Danach blieb Strausberg zwar weiterhin bemüht, aber richtige Chancen konnte man sich nicht mehr erarbeiten und man muss sagen, das Erkner das Ergebnis auch clever über die Zeit brachte.
Schade! Weil wieder ein Spiel auf Augenhöhe nicht in zählbare Punkte umgesetzt werden konnte.

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