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"Junge Wilde"
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Für unsere 1. C.-Junioren ein verdienter Auswärtserfolg bei Lok

Spielbericht Landesklasse Brandenburg C-Junioren Staffel – Ost

(01.10.2017 3.Spieltag)

FSV Lok Eberswalde            0 : 3          FC Strausberg

Aufstellung FCS: Eric Karsten – Lennart Frenzel (Karl Schönherr); Max Großer; Nikita Stasiuk; Niclas Zill – Niklas Aporius; Joel Wilhelm (C); Bennett Rauter; Thies Lange (Florian Näther) – Louven Reinecke (Alan Hinz); Jerome Lerch

Torfolge: 0:1 Eigentor (13. Min.); 0:2 Rauter (33. Min.); 0:3 Rauter (50. Min.)

Wenn man den Ball ins Tor tragen will …

(JF) Am dritten Spieltag führte uns die Reise nach Eberswalde ins Franz-Lesch-Stadion – zu Lok. Wir spielten am heutigen herbstlichen Sonntag auf einen Nebenplatz, auf dem es galt, den Ball gut unter Kontrolle zu behalten. Unser Team hat nach wie vor mit einigen verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen, egal, die drei Punkte wollten wir trotzdem aus Eberswalde mitnehmen.

Die mitgereisten Fans sahen anfangs ein ungeordnetes Spiel beider Mannschaften. Wenig Ballkontrolle und überhastete Aktionen spiegelten die ersten Minuten des Spiels wieder. Lok versuchte es immer wieder mit lang geschlagenen Bällen, die jedoch sofort von unserem Abwehrverbund entschärft wurden. So langsam kam Struktur in unser Spiel, man sah Fußball. Mit elegantem Kurzpassspiel und Doppelpass wurden unsere Aktionen nun immer gefährlicher. Es musste jedoch eine Einzelaktion her, um in Führung zu gehen, als Lerch mit dem Ball 2-3 Gegenspieler umkurvte, jedoch ein Lok-Spieler ihm den Ball im Strafraum wegspitzelte, der zu unserer Freude ins gegnerische Gehäuse trudelte. Mit der Führung im Rücken ließ es sich nun einfacher kombinieren. Und wenn es über die Außen ging, wurde es brandgefährlich. So führte der schönste Spielzug des Spiels zum 2:0 – Reinecke schickt Zill über die rechte Außenbahn, der mustergültig auf Rauter in den Sechzehner legt und dieser platziert ins Tor einschob. Lok blieb bis dahin ohne Torabschluss – Halbzeit 2:0.

In der zweiten Hälfte sollte der Gegner noch mehr mit unserem Angriffsspiel dominiert werden. Das sah auch ganz ansehnlich aus, was das Team jetzt bot. Jedoch wurde zu oft versucht, durch die Mitte – ja und sprichwörtlich den Ball ins Tor tragen zu wollen. Das gelang natürlich nicht. Im Gegenteil, das Spiel breit machen über die Flügel oder Standardsituationen brachte heute die meiste Torgefahr. So scheiterte erst Großer per Kopf nach einem Eckball und anschließend Frenzel nach direkt geschossenem Freistoß von halblinks am überragenden Torhüter der Gastgeber. Erst Rauter machte nach perfektem Zuspiel von der rechten Seite den Deckel drauf. So kann es gehen. Unser Team versuchte nun immer kreativer zu agieren – lange Ecken, kurze Ecken, über links oder rechts, ja auch wieder durch die Mitte. Beste Möglichkeiten wurden nicht genutzt. Lok schaffte es jedoch auch nicht, uns ernsthaft in Bedrängnis zu bringen – Abpfiff 0:3.

Am Ende steht ein verdienter Auswärtserfolg, der, wenn man einfach und geradliniger den Torabschluss suchen würde, hätte höher ausfallen müssen.

 

 

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