FC Strausberg e.V.
"Junge Wilde"
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FC Strausberg gegen Malchower SV 1:1, 24.10.2014

1.Mannschaft – NOFV Oberliga Nord
FC STRAUSBERG – MALCHOWER SV, 8. Spieltag, 24.10.2014
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Inzwischen werden kleinere Brötchen beim FC Strausberg gebacken. Nach einer kleinen Krise wurde der Punkt schon fast wie ein Sieg in der Energie-Arena gefeiert. „Meine Mannschaft hat eine deutliche Steigerung vor allem in der zweiten Halbzeit erkennen lassen“, freute sich Strausbergs Trainer Helmut Fritz. Die Betonung von Helmut Fritz liegt deutlich auf der zweiten Halbzeit, denn nach den ersten 45 Minuten musste man erneut ein wenig Angst um den Gastgeber haben. Wieder gab es nur Angsthasenfußball. Die Strausberger agierten nervös und von guten Kombinationen war kaum etwas zu bemerken. Dazu kamen Abstimmungsprobleme im Abwehrbereich. Sirko Neumann, Martin Wunderlich und Daniel Anton fehlten. Schon nach zwölf Minuten brannte es lichterloh im Strausberger Strafraum, als Georg Schumski und Alexander Fogel über die rechte Malchower Angriffsseite kamen. Nikolaos Makridis in der Mitte schoss genau auf Torhüter Christopher Ewest.

Den einzigen Strausberger Höhepunkt der ersten Halbzeit lieferte Ringo Kretzschmar, der in dieser Partie deutlich formverbessert wirkte. Seinen überraschenden Schuss aus der zweiten Reihe konnte Torhüter Maximilian Karl mit einem Reflex an den Pfosten lenken (16.).

Malchow ging in der 19. Minute in Führung. Ausgang war wieder einen Kombination über die rechte SV-Angriffsseite. Fogel, aus abseitsverdächtiger Position, flankte scharf in die Mitte, wo Essama Etogo aus vollem Lauf einköpfen konnte.

Richtig gut wurde das Spiel erst in der zweiten Halbzeit. Es war, als ginge ein Ruck durch die Reihen des FCS. Plötzlich wurde wieder mehr gelaufen und Einsatz gezeigt. Nach einem Foul von Patrick Häntschke an Ringo Kretzschmar hätte Schiri Sebastian Schmickartz, er hatte einige merkwürdige Entscheidungen an diesem Abend parat, durchaus Elfmeter für den FCS pfeifen können (51.). Eine Minute später verpasste nach Freistoß von Tim Bolte Tom Hagel ganz knapp. Hagel bereitete die beste Strausberger Möglichkeit vor. Ringo Kretzschmar in der Mitte schoss nur um einen Hauch am Malchower Tor vorbei (59.). Helmut Fritz brachte in der 66. Minute Tobias Lindner und damit noch mehr Schwung ins Strausberger Spiel. Seine Vorarbeit war der Ausgang für den fast schon befreienden Ausgleich von Stephan Ilausky. Der etatmäßige Abwehrspieler ist derzeit erfolgreichster Torschütze beim FCS (fünf Treffer) und wuchtete den Ball in der 75. Minute in die Malchower Maschen – hochverdient.

Strausberg hatte sogar noch die Siegchance. Nach Vorarbeit von Kretzschmar hatte Hagel plötzlich freie Bahn (82.). Doch Malchows Torhüter verkürzte geschickt den Winkel.

Einstimmigkeit herrschte bei den Trainern nach der Partie, denn beide waren mit dem Punkt zufrieden. Helmut Fritz sprach sogar von einem gefühlten Sieg, Kollege Christopher Stoll sagte: „Wenn wir in jedem Spiel einen Punkt holen … Wir sind auswärts weiter ungeschlagen.“ Trotz des Teilerfolges gab es für Helmut Fritz wieder Anlass zur Kritik. „Zwei Gelbe Karten – Hagel und Lindner -, das muss einfach nicht sein. Eine war nicht ganz berechtigt, die andere nur auf Grund einer Disziplinlosigkeit in der Schlussminute …“. Lindner und Gegenspieler Patrick Häntschel lieferten sich dabei ein Wortgefecht.

Die traditionelle Pressekonferenz nach dem Spiel musste ausfallen, da das Strausberger Clubhaus wieder einmal Ziel von Einbrechern gewesen war.

FCS Ewest – Ilausky, Wenzel, Bolte, Mertins -, Hagel, Bundschuh, Rolke – Wolfram (Kuzniewski), Kretzschmar, Guggenberger (66. Lindner)
Tore  Stephan Ilausky (75.)
Schiedsrichter  Sebastian Schmickartz

 

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