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"Junge Wilde"
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FC Strausberg gegen SC Brandenburg Süd 0:2, 01.11.2014

1.Mannschaft – NOFV Oberliga Nord
FC STRAUSBERG – SC BRANDEBURG SÜD, 9.Spieltag, 01.11.14
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Fünf Punkte Abstand sind es inzwischen, wenn man von einem halbwegs gesicherten Mittelfeldplatz in der Tabelle der NOFV- Oberliga Staffel Nord für den FC Strausberg sprechen möchte.

„Ich bin wirklich sehr enttäuscht“, sagte Strausbergs Trainer Helmut Fritz nach der Partie. „Offensichtlich haben einige bei uns in der Mannschaft immer noch nicht verstanden, in welcher misslichen Lage wir uns tatsächlich befinden. Wir müssen jedes Spiel, egal welcher Gegner jetzt kommt, als Endspiel betrachten.“

In der ersten Halbzeit gestaltete sich die Partie auf dem sonnendurchfluteten Brandenburger

Werner-Seelenbinder-Sportplatz als sehr mäßig und die meisten der 216 Zuschauer sprachen davon, dass das Wetter wohl das Beste am Spiel wäre. Hätte der FC Strausberg in der 4. Minute ein wenig mehr Glück gehabt … Tobias Wolfram trat zum Freistoß an, traf aber nur die Querlatte des Brandenburger Gehäuses. „Ganz klar, es war Angsthasenfußball. Beiden Teams merkte man deutlich die Verunsicherung an, denn wer verliert, rutscht noch weiter in den Abstiegsstrudel, waren wohl die primären Gedanken“, versucht Helmut Fritz eine Erklärung für das schwache Spiel zu finden. Auch sein Gegenüber sprach von ungeordnetem Fußball in seinen Reihen und von Zufriedenheit war auch bei Sven Thoss nichts zu spüren.

Die erste Halbzeit blieb torlos. Mit dem Seitenwechsel kamen die Brandenburger besser ins Spiel. Von Strausberg war weiter nichts zu sehen. Ziemlich genau nach einer Stunde Spielzeit dann das 1:0. Ausgerechnet René Goerisch erzielte den Treffer. Vor seiner Gefährlichkeit hatte Trainer Helmut Fritz eindringlich gewarnt. Die derzeitige Unsicherheit der Strausberger hat sich inzwischen auch auf Torhüter Christopher Ewest übertragen, der an diesem Tor nicht ganz schuldlos war. Mit einem Heber konnte Goerisch den Strausberger Torhüter überwinden.

„Ich äußere mich eher selten zu den Leistungen der Unparteiischen. Aber man muss deutlich festhalten, dass Sandra Blumenthal an diesem Tag wahrlich nicht Oberliganiveau mitgebracht hatte“, wollte Helmut Fritz in seiner Spieleinschätzung noch hinzufügen. „Wir sind inzwischen Freiwild für Gelbe Karten geworden. Oft sind es wirklich nur Kleinigkeiten, die in der Summe allerdings sehr ärgerlich sind“, sagte Fritz und erinnerte an die Verwarnung gegen Tom Hagel nach einem normalen Zweikampf. Auch der Elfmeter in der Schlussminute gehörte nach Meinung des Strausberger Trainers eher in die Rubrik streitbar. Tom Mauersberger versenkte zum 2:0.

„Vier Stammspieler gilt es zu ersetzen, das fällt jeder Mannschaft schwer“, sagt Fritz und wird in der nächsten Woche gegen Lichtenberg 47 erneut auf Sirko Neumann und Tim Bolte verzichten müssen. Bolte wird wahrscheinlich in der Hinserie überhaupt nicht mehr zum Einsatz kommen. „Wenn ich einen Spieler mit Normalform nennen muss, dann sicherlich Oliver Mertins, der in der Innenverteidigung gut spielte“, sagte Helmut Fritz.

 

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