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FC Strausberg gegen SV Falkensee-Finkenkrug, 05.09.2014

1.Mannschaft – 2.Runde Landespokal
FC STRAUSBERG – SV Falkensee-Finkenkrug, 2.Runde Landespokal, 05.09.2014
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Vor dem Wochenende machten auch wieder die altbekannten Pokalweisheiten bei den verbliebenen 32 Mannschaften die Runde. „In der 2. Runde des Landespokals gibt es keine schwachen Gegner mehr“, lautete da eine, die FC Strausberg Trainer Helmut Fritz ganz sicher vor dem Auswärtsspiel beim SV Falkensee-Finkenkrug unterschrieben hätte. Nicht nur, dass die Westbrandenburger mit einem Sieg und Unentschieden wesentlich besser in die Saison gestartet sind als die Strausberger, auch kennt Helmut Fritz Falkensee aus der gemeinsamen Zeit als Trainer dort noch recht genau. „Ich bin sehr freundlich empfangen worden. Sicher ist es etwas Besonderes, dort anzutreten, aber mit der Anspannung vorm Spiel blendet man das einfach aus“, erklärte er.

Mit Hängen und Würgen ist der SV in die zweite Landespokalrunde eingezogen. Lange tat sich der Brandenburgligist bei der Landesligaelf des SSV Einheit Perleberg schwer, um dann in der Nachspielzeit doch noch den 1:0-Siegtreffer zu erzielen. Manchmal lähmt die Favoritenbürde, mussten da auch die Falkenseer feststellen. So wollten die Strausberger diese Rolle vor der Begegnung nicht wirklich annehmen, sondern redeten das Team von Frank Rohde nicht ohne Grund stark. Selbstvertrauen tanken stand im Vordergrund des FCS nach dem verpatzten Saisonbeginn.

So ließen die Gäste um Kapitän Sirko Neumann auch mit dem Anpfiff von Schiedsrichterin Sandra Blumenthal keine Zweifel aufkommen, das Spiel unbedingt für sich erfolgreich gestalten zu wollen. „Mit viel Druck sind wir in die Partie gestartet, haben sofort frühes Pressing gespielt und so den Gegner erst gar nicht in unsere Hälfte kommen lassen“, berichtete Helmut Fritz. Aber das Toreschießen haben die Strausberger verpasst, äußerte er zunächst als Kritikpunkt. Aber da genau das als Einziges zählt und sich bekanntlich vergebene Chancen rächen, zeigten die Gastgeber mit einem Doppelschlag nach einer halben Stunde wie es doch einfach geht. „Wir haben einfach den letzten Schritt nicht gemacht und so den Gegner zu Torabschlüssen kommen lassen“, erklärte Helmut Fritz. So landete ein Schuss von Soheil Gouhari im langen Eck des FCS-Tores (27.) und nur fünf Minuten später traf Fatih Altundag zum 2:0 für die Platzherren. Nach langem Ball aus der eigenen Abwehr umkurvte Benedikt Bundschuh im Gegenzug SV-Keeper Stefan Demuth und drückte das Leder zum Anschlusstreffer über die Linie (33.). Dem 3:1 der Platzherren ging ein Fehler im Mittelfeld der Strausberger voraus. Robert Wenzel versuchte, den noch auszubügeln, aber nur auf Kosten eines Fouls. Mit seinem zweiten Treffer stellte Altundag den Zwei-Tore-Vorsprung vorm Pausenpfiff wieder her (41.).

Nach dem Wechsel blieben die Gäste spielbestimmend und kamen wieder durch Bundschuh noch auf 2:3 heran. Doch mit zwei Latten- und einem Pfostentreffer blieb den Strausbergern das Pech hold. „Es gibt Tage, da soll es einfach nicht klappen. Und genau so einer war das wohl. Wir hätten noch Stunden spielen können und kein Tor erzielt“, vermutete Helmut Fritz. Aber trotzdem kam Strausberger Aufbauarbeit vom SV Falkensee-Finkenkrug. „Strausberg war spielbestimmend und hat klasse kombiniert. Ich mag den schnellen Kombinationsfußball des FCS“, sagte Frank Rohde dem Gästetrainer. „Natürlich hätte ich auch gern gewonnen, aber wir können erhobenen Hauptes vom Platz gehen und das sollte auch Selbstvertrauen geben für die kommenden Spielen. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, die haben heute alles gegeben“, zog Helmut Fritz trotzdem ein positives Fazit. Nun wartet auf die Strausberger ein „Hammerprogramm“. Doch müssen die für etwa drei Wochen auf Tom Hagel verzichten, der sich im Pokalspiel an der Hüfte verletzte. „Der war wieder überragend“, bekam Sirko Neumann vom FC-Coach noch ein Sonderlob.

FCS Hampf – Kuzniewski, Wenzel, Neumann, Mertins – Wunderlich, Bundschuh, Bolte, Guggenberger (75. Wolfram) – Hagel (64. Ilausky), Kretzschmar
Tore Stephan Ilausky (75.)
Schiedsrichter Sebastian Schmickartz

 

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