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"Junge Wilde"
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FCS meldet zweite Mannschaft ab

Trotz vieler interner Anstrengungen standen nicht ausreichend Spieler zur Verfügung

(ml) Nun wird das Unerwünschte doch unvermeidlich – der FC Strausberg muss personalbedingt seine zweite Männer-Mannschaft aus dem laufenden Spielbetrieb der Ostbrandenburgliga abmelden. Lange war versucht worden, dieses Szenario zu vermeiden. Hinter den Kulissen liefen bereits vor der Anmeldung zum Spielbetrieb im Sommer viele Gespräche, um überhaupt ein Team zusammen zu bekommen. Doch Verletzungspech und der überraschende Abgang von Spielern wegen auswärtiger Ausbildung und Studiums ließen sich am Ende nicht mehr kompensieren, ohne dabei die Schlagkraft der Mannschaften zu gefährden, die im Fall des Falles einspringen sollten und wollten.

Keinesfalls war es nämlich so, dass nicht alle FCS-Mannschaften gemeinsam nach Lösungen für die zweite Mannschaft gesucht hätten. Männercoach Steve Georges stellte dabei ebenso Spieler ab, wie Altherren-Coach Fred Schieche. Auch von den A-Junioren waren die vier überhaupt hierfür aufgrund ihres Alters infrage kommenden Spieler bereit, übergangsweise notfalls zwei Mal pro Wochenende für den FCS aufzulaufen. Das es am Ende doch nicht reichte, lag auch am Verletzungspech, das alle „kompensierenden“ Mannschaften derzeit plagt. Allein bei den Alten Herren laborieren sechs Spieler ihre Verletzungen aus, was die Schlagkraft der Truppe beschränkt. Hingegen sorgte der bereits am Freitagabend intern festgelegte Rückzug der zweiten Mannschaft offenbar bei den A-Junioren zum Aufatmen, konnten diese sich voll auf ihr Heimspiel gegen den MSV Neuruppin konzentrieren und fuhren beim 4:2 den ersten Saisonsieg ein.

Der Vorstand bedankt sich insbesondere beim sportlichen Leiter Holger Ohde, der seit seinem Amtsantritt am 01.06.2015 alles Menschenmögliche getan hat, um den Rückzug der zweiten Mannschaft zu verhindern. Leider war es ihm nicht vergönnt, die Wunden, die zum Ende der vergangenen Saison bei den damaligen Spielern aufgebrochen waren, so zu verschließen, dass diese von ihren möglicherweise bereits vorhandenen Wechselabsichten Abstand genommen hätten. Ohde schmiedet aber schon Pläne für die nächste Saison. Um die A-Junioren, die dann in den Männerbereich wechseln, will er eine neue zweite Mannschaft der „Jungen Wilden“ aufbauen und dabei auch auf wechselwillige Spieler mit „FCS-Stallgeruch“ aktiv zugehen. Diese soll dann in der Kreisliga eine möglichst gute Rolle spielen.

 

 

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