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"Junge Wilde"
Newsticker:

NOFV Oberliga Nord 17.08.13 1. FC Neubrandenburg 04 – FC Strausberg 2:3

Neubrandenburg 2 : 3 FCS

 

FC Strausberg: Timo Hampf, Oliver Mertins (75. Sabin Yagremongo Koelo), Daniel Anton, Robert Wenzel, Stephan Ilausky, Christopher Lichtnow, Steve Georges, Tim Bolte (55. Martin Wunderlich), Sirko Neumann, Ringo Kretzschmar, Alexander Rahmig (80. Tobias Wolfram) – Kader:  Christopher Ewest, Lukas Loock,  Steven Wiesner

Tore: 0:1 Kretzschmar (7.), 1:1 Fischer (13.), 1:2 Neumann (54. Elfmeter), 1:3 Rahmig (72.), 2:3 Fischer (80.)

Schiedsrichter: Jessen/Gül/Albig

Zuschauer: 152

Gelbe Karte: Mayer (28.), Baliu (59.) / Wenzel (60.), Mertins (68.)

Rahmig sichert FC-Auswärtssieg

(en) Der erste Sieg für den FC Strausberg in der Fußball-Oberliga ist perfekt. Mit 3:2 wurde der 1. FC Neubrandenburg geschlagen. Und nach dem Spiel waren sich so ziemlich alle Beteiligten einig: Es war ein verdienter Erfolg.

Natürlich hat der FC Strausberg immer noch den Bonus des Neulings, des Unbekannten in der Liga. Beim Gegner in Neubrandenburg war nur bekannt, es kommt der starke Aufsteiger. Und dementsprechend begannen die Neubrandenburger vorsichtig und vielleicht auch ein wenig zu zaghaft. Der FC Strausberg spielte in der Anfangsphase der Partie ähnlich couragiert wie am ersten Spieltag gegen den Brandenburger SC Süd (1:1). Der FCS griff früh an und hielt das Tempo sehr hoch. Und so wie in der Vorwoche gingen die Strausberger tatsächlich früh in Führung. Das 1:0 besorgte Ringo Kretzschmar nach sieben Spielminuten. Die Vorarbeit für den Treffer lieferten Daniel Anton und Alexander Rahmig, der insgesamt ein richtig gutes Spiel abliefert und von Trainer Helmut Fritz ein extra Lob bekam.

Die Strausberger waren vor dem Spieltag gewarnt, denn Neubrandenburg hatte beim Topfavoriten der Liga, BFC Dynamo, in der Vorwoche ein großartiges Spiel abgeliefert und nur unglücklich mit 1:3 verloren.

Alles lief für den FCS also nach Plan – bis zur 13. Minute. Helmut Fritz sagte nach dem Spiel: „Es war eine Standardsituation, in der wir wieder einmal einen Schwachpunkt hatten.“ Der Neubrandenburger Christoph Fischer konnte den Ausgleich erzielen.

Der Rest der ersten Halbzeit verlief ausgeglichen und ohne größere Höhepunkte. Beide Teams spielten weiter sehr vorsichtig und eher nach dem Motto: bloß nicht in einen Rückstand kommen.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber eine ganz starke Phase. „Aber ein wenig Glück muss man sich eben auch verdienen“, sagte Fritz und meinte die 54. Minute. Kretzschmar wurde im Neubrandenburger Strafraum umgestoßen und Schiri Rasmus Jessen entschied auf Elfmeter. Sirko Neumann verwandelte sicher. Das kam den Strausbergern natürlich entgegen, die ihr Spiel nun mehr und mehr aufs Kontern verlagern konnten.

Einer dieser Konter stach dann in der 72. Steve Georges spielte Alexander Rahmig mit einem wunderbaren Pass frei. Rahmig konnte ins leere Tor einschieben.

Wer nun aber dachte, die Partie wäre entschieden, irrte deutlich. „Das ist einer dieser Unterschiede zur Vorsaison in der Brandenburgliga. Wir müssen auch diese neue Qualität noch erkennen. In der Oberliga wird kein Ball und schon längst kein Spiel frühzeitig verloren gegeben“, sagte Helmut Fritz, der im Neubrandenburger Jahnstadion eine hoch intensive Schlussphase erlebte. Die Gastgeber stemmten sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. Als dann zehn Minuten vor dem Abpfiff der Partie erneut Fischer traf, begann für die Strausberger eine echte Zitterpartie. Aber es reichte und Strausberg bleibt auch nach dem zweiten Oberliga-Spieltag zunächst ungeschlagen. „Ich muss meiner Mannschaft wirklich ein Kompliment machen“, sagte Fritz später. „Die Jungs haben wirklich bewiesen, dass sie nicht nur mithalten können, sondern auch als Mannschaft funktionieren. Herausragend an diesem Tag waren für mich Alexander Rahmig und Abwehrspieler Robert Wenzel“.

Der Start in die neue Saison kann für den FCS als gelungen gewertet werden. Am kommenden Sonnabend geht es für die Strausberger erneut zu einem Auswärtsspiel. Im Berliner Sportforum wartet dann (Anpfiff 18 Uhr) der BFC Dynamo Berlin.

Quelle: MOZ

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