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"Junge Wilde"
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NOFV Oberliga Nord FC Strausberg vs. FSV 63 Luckenwalde; 1:1

1.Männer – NOFV Oberliga Nord
FC STRAUSBERG – FSV 63 LUCKENWALDE, 12.04.15

FCS vs FSV L

Die Euphorie eines sehr guten Fußballspiels vor immerhin 245 zahlenden Zuschauern bremste ein wenig Gästetrainer Ingo Nachtigall. Der wetterte über den schlechten Zustand des Rasens in der Energie-Arena und sprach von einer „Frechheit, dort spielen zu müssen. Das hat mit Fußball und Oberliga überhaupt nichts zu tun“. Aber die Bedingungen waren für beide Mannschaften gleich. Es hatte also niemand dadurch einen Nachteil.

Der FC Strausberg hatte eine ganz starke erste Halbzeit. Trainer Steve Georges sagte nach dem Spiel: „Ich denke, wir haben dem Spitzenreiter auch seine Grenzen aufgezeigt und es leider versäumt, das Spiel für uns zu entscheiden. In der zweiten Halbzeit mussten wir dem hohen Tempo etwas Tribut zollen, sodass unsere Gäste auch einige gute Torchancen hatten. Den Auftakt eines regelrechten Strausberger Feuerwerks gab Ringo Kretzschmar in der 6. Minute. Sein Schuss von der linken Strafraumgrenze flog ganz knapp am Tor vorbei. Die Gäste hatten ihre besten Momente durch Standardsituationen. Freistöße sind beim FSV eine Sache von Daniel Becker und in der 10. sowie 18. Minute musste FCS-Torhüter Timo Hampf schon sein ganzes Können aufbieten, um einen FSV-Torerfolg zu verhindern.

Doch der FC Strausberg blieb weiter am Drücker. Kretzschmar (27.), er traf den Ball nicht voll, Benedikt Bundschuh aus der zweiten Reihe (33.) und der Kopfball von Pablo Iles Cruz (43.), nach Ecke von Tim Bolte, der Gastgeber hatte sich den Führungstreffer längst verdient. Die größte Chance hatte kurz vor der Halbzeit aber Tobias Lindner, der völlig frei nach einer Eingabe von Tom Hagel einen Schritt zu spät kam. Der Nachschuss von Oliver Mertins ging ganz knapp über das Luckenwalder Tor.

Strausberg spielte wirklich stark, mannschaftlich sehr geschlossen, griff früh an und, was besonders auffiel, vor dem Tor wurde auch konsequent der Abschluss gesucht. Kein nochmaliges Querspielen vor dem gegnerischen Strafraum – es gab zumeist den direktem Zug zum Tor, vor allem durch Kretzschmar und Bundschuh.

Das hoch verdiente 1:0 fiel in der 56. Minute durch den besten Mann auf dem Platz Benedikt Bundschuh. Lindner spielte wunderbar in die Gasse und Bundschuh fackelte nicht lange. Wie gefährlich aber der Spitzenreiter sein kann, zeigte sich fünf Minuten später. Zunächst traf Sascha Gutke mit einem Heber die Strausberger Querlatte. Den zurückspringenden Ball verwandelte Tim Stober zum Ausgleich.

Auch nach dem 1:1 blieb das Tempo hoch und der FC Strausberg hatte durch Tim Bolte (61.), Tom Hagel (70.) und erneut Bundschuh (89.) noch mal ganz große Gelegenheiten, die drei Punkte zu behalten. Es war ein toller Konter. Dennis Rolke spielte auf Kretzschmar, der Bundschuh gut bediente.

Trainer Steve Georges sagte nach der Partie: „Ich bin zufrieden mit dem Punkt gegen Luckenwalde“, meinte aber in Wirklichkeit, dass eigentlich ein Sieg möglich war. Für die Moral der Mannschaft und den Kampf gegen den Abstieg war der Teilerfolg aber ungemein wichtig.

 

FCS Hampf – Mertins (64. Rolke), Iles Cruz, Wenzel, Krause – Bolte – Lindner (82.Wolfram) , Reichel, Hagel – Kretzschmar, Bundschuh (90. Anton)
Tore 1:0 Bundschuh (56.), 1:1 (61.)
Schiedsrichter Burghardt, Felix (Chemnitz)
Zuschauer 245

 

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