FC Strausberg e.V.
"Junge Wilde"
Newsticker:

Aus der Traum vom Finale gegen Energie Cottbus

FCS unterliegt nach gutem Spiel Luckenwalde im Halbfinale des Landespokals

(ml) Es war ein Traum – und es ist ein Traum geblieben. Nach gutem Spiel verloren die Kicker vom FC Strausberg (FCS) mit 1:3 im Halbfinale des AOK-Landespokals gegen den Favoriten vom FSV 63 Luckenwalde, die nun ihrerseits am 25.Mai auf Energie Cottbus treffen, die sich im zweiten Halbfinale bei Optik Rathenow glücklich mit 0:1 durchsetzten. Dabei war in der ersten Halbzeit keinerlei Klassenunterschied zwischen dem Oberligisten aus der grünen Stadt am See und dem Regionalligisten aus dem Fläming erkennbar. Aus einer sehr gut gestaffelten Fünferkette in der Abwehr setzte der FCS gekonnt Nadelstiche und ließ den FSV kaum zur Geltung kommen. Und hätte der Schiedsrichter bei einem klaren Handspiel im Luckenwalder Strafraum auf den Punkt gezeigt, dann… Aber hätte, wäre, könnte bringen am Ende auch keinen Sieg und so geht der Erfolg der Südwestbrandenburger letztlich in Ordnung, da ihnen die zweite Halbzeit gehörte. Mit präzisem Passspiel und einstudierten Stafetten überwanden sie schnell das Mittelfeld und besonders den 23-jährigen Franzosen Quentin Foley bekamen die Strausberger nicht in den Griff. Immer wieder steckte der auf den baumlangen Brasilianer Da Silva durch. Als in der 50. Minute der Ball für jeden der 465 zahlenden Zuschauer schon klar hinter der Strausberger Torlinie war und Sirko Neumann diesen deshalb in die Hand nahm, um damit zum Anstoßpunkt zu gehen, schien der Schiedsrichterassistent im entscheidenden Moment unaufmerksam gewesen zu sein. Nach Beratung entscheid Schiedsrichter Henry Müller auf Elfmeter wegen Handspiels. Marcel Hadel verwandelte sicher (53. Minute) und nun kam die Luckenwalde Offensive richtig in Gang. Den schönsten Spielzug schloss Da Silva in der 57.Minute zum 0:2 ab. Die Gegenwehr des FCS schien gebrochen, war sie aber nicht. Nach einem nicht minder schönen Angriff köpfte Innenverteidiger Roman Turek in der 66.Minute das 1:2 und nun war Strausberg dem Ausgleich näher, als Luckenwalde der Entscheidung. Ein klassischer Pokalfight entwickelte sich mit Chancen hüben wie drüben. In der Nachspielzeit gelang Da Silva aus klarer Abseitsposition der Treffer zum 1:3 Endstand. Vielen Luckenwalder Anhänger entfuhr ein Staunen ob der berechtigten Frage, weshalb der FCS bei solch einem Leistungspotential in der Oberliga gegen den Abstieg spielt. Jetzt gilt es also, genau diese Leistung zu konservieren und in den nächsten Partien konstant abzurufen. Dann werden sich auch in der Oberliga die Erfolge einstellen, soviel ist sicher. Die nächste Gelegenheit bietet sich bereits am kommenden Sonntag, wenn der FCS auswärts beim Aufstiegsaspiranten VSG Altglienicke mit Altstar Torsten Mattuschka antritt (Anstoß 14 Uhr).

Sponsors

© 2017 FC Strausberg e.V.