FC Strausberg e.V.
"Junge Wilde"
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FC Strausberg zieht sich selbst aus dem Schlamassel

Oberligist gewinnt beide Heimspiele gegen Hertha 03 Zehlendorf und Greifswalder FC

(ml) Als Schiedsrichter Marek Nixdorf am Samstagnachmittag nach 95 kampfbetonten Minuten in der Energie-Arena vor 111 zahlenden Zuschauern den Schlusspfiff ertönen ließ, war die Freude bei Oberligist FC Strausberg (FCS) schier grenzenlos. Der FCS hatte 1:0 gegen den von Roland Kroos trainierten Greifswalder FC gewonnen und damit den dritten Heimsieg in Folge eingefahren. Kaum einer in der Runde konnte sich daran erinnern, wann der FCS zuletzt drei Heimspiele am Stück siegreich gestalten konnte, obgleich das zu Beginn der Saison 2018/19 schon einmal gelungen war. Damals hießen die Gegner aber Blau-Weiß Berlin, SC Staaken und Lok Stendal (Mannschaften, die tendenziell eher im unteren Gesamtklassement angesiedelt sind) und eben nicht Rostocker FC, Hertha 03 Zehlendorf und Greifswalder FC. Und was noch viel wichtiger ist – die Siege waren alle drei verdient und zeigten einmal mehr, wie viel Potential in diesen „Jungen Wilden 2.0“ steckt. Offenbar hat die Mannschaft nach ihren kraftlosen Ausscheiden im Landespokal bei Landesligist Germania Schöneiche den Schalter umgelegt. Nun scheint auch dem letzten klar geworden zu sein, dass auf diesem Niveau nur der unbedingte Wille zählt. Es wird bis zur letzten Minute gefightet, es wirft sich jeder rein und auch Filigrantechniker, wie Tino Istvanic, sind sich nicht zu schade, defensiv auch mal robust zu Werke zu gehen.

Schon das Flutlichtspiel am Mittwochabend war grandios. Hertha 03 Zehlendorf, vor der Saison als Kandidat um den Aufstieg gehandelt, ging favorisiert ins Spiel. Der FCS aber von Beginn an ebenbürtig. Schon nach 8 Minuten gingen die Hausherrn in Führung, als der Herthaner Stüwe den von Deniz Citlak getretenen Freistoß ins eigene Netz beförderte. Nach dem 1:1 Ausgleich in der 24.Minute durch Ismali gab es weitere Gelegenheiten auf beiden Seiten. Bis zum Halbzeitpfiff sprang aber nichts Zählbares mehr heraus. Nach dem Seitenwechsel Zehlendorf zunächst druckvoller. Aber die Strausberger Defensive puschte sich selbst nach jedem verteidigten Ball. Besonders Rechtsverteidiger Jonas Kammer (19) hatte einen Sahnetag erwischt. Immer wieder ließ er die deutlich größeren Stürmer geschickt ins Leere laufen und war selbst bei seinen Sturmläufen gefährlich. Einer dieser Läufe nutzte er dann auch zur 2:1-Führung in der 71. Minute. Nun galt es, diesen Vorsprung mit allen Mitteln zu halten. Richter wechselte und brachte Gevorgyan und Hinz für die Defensive. Vorne aber war Oldie Vincent Lipp immer präsent. In der Nachspielzeit gelang ihm dann der erlösende 3:1 und Strausberg jubelte.

Keine 3 Tage später kam mit dem Greifswalder FC gar der Tabellenzweite in die Arena. Das Kroos-Team will ebenfalls in die Regionalliga aufsteigen und begann entsprechend engagiert. Doch FCS-Torwart Philipp Hartmann hielt seinen Kasten sauber und so ging es torlos in die Pause. In der 50.Minute dann die spielentscheidende Szene: nach einem Eckball kann Greifswald nicht klären und Florian Schulte reagiert im Gewühl am schnellsten, 1:0. Wie schon gegen Zehlendorf der FCS in der weiteren Folge mit Abwehrarbeit beschäftigt. Und das gelang sehr gut und irgendwann war auch das Glück auf FCS-Seite, als Greifswald nur das Gebälk traf. Jeder verteidigte Ball wurde von den Zuschauern, von denen es besonders in der Nachspielzeit keinen auf seinem Sitz hielt, bejubelt und so standen am Ende die Punkte 8-10 auf der Habenseite. Damit belegt der FCS Rang 11 der 17 Mannschaften umfassenden Liga. Beim nächsten Heimspiel am 8.11. (Anstoß 13:30 Uhr) kommt dann der Tabellenführer Tasmania Berlin nach Strausberg. Oliver Richter will natürlich auch gegen die Tasmanen punkten…

 

Hartmann Starke Nummer 1 im Strausberger Gehäuse: Neuzugang Philipp Hartmann

 

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