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"Junge Wilde"
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Rathenow eine Nummer zu groß für Reimann-Elf

Dennoch kein Grund zur Panik beim FCS

(ml) Der alte Trainerfuchs Ingo Kalisch (60) hat das Duell gegen sein 32-jähriges Strausberger Pendant Christof Reimann klar mit 7:1 für sich entschieden. Seit 1989 und damit über 27 Jahre ist Kalisch schon Trainer von Optik Rathenow, hat alle Auf- und Abstiege mitgemacht ist und gilt – vollkommen zu Recht – als „Mister Optik“. Aber auch beim FC Strausberg (FCS) besteht nach der Niederlage kein Grund, Trainer Christof Reimann die Aussicht zu nehmen, ebenfalls 27 Jahre Coach in der grünen Stadt am See zu sein. Dafür ist der bisherige Saisonverlauf immer noch in Ordnung und verursacht auch die heftige 7:1-Klatsche keine Panik. Gegen Rathenow kann man verlieren, nur eben nicht so, wie am Sonntag geschehen. Dabei ließ sich die erste Viertelstunde gut an – Strausberg mit deutlich mehr Spielanteilen, der Gastgeber zunächst erstaunlich zurückhaltend. Das änderte sich, als Rathenow in der 23.Minute überraschend in Führung ging. Der FCS kam durch Kemter noch einmal zurück, als dieser postwendend den Ausgleich markierte. Dann aber nahm das Unheil seinen Lauf. Zunächst das 1:2 und 1:3, dazu die Gelb-Rote Karte gegen Oliver Mertins – das war zu viel für den FCS. Nach der Pause zwar ein Aufbäumen, Rathenow sehr defensiv, aber nach vorn fehlte dem FC die letzte Konsequenz. Mit dem  1:4 war das Spiel gelaufen. Strausberg ergab sich in sein Schicksal, zeigte bei groben Fouls das bereits vergessen geglaubte unschöne Gesicht aus der Vorsaison und kassierte die Gegentore 5 bis 7. Man muss wohl zur Kenntnis nehmen, das die Teams aus der oberen Tabellenregion zu stark und auch Ausfälle bestimmter Stammkräfte nicht zu kompensieren sind. Die volle Konzentration gilt nun dem Pokalauftritt bei Landesligist Blau-Weiß Briesen am kommenden Samstag (Anstoß um 14 Uhr in Briesen), bei dem der Zwei-Klassenunterschied deutlich werden sollte.

Die zweite Männermannschaft verlor das Derby gegen Klosterdorf ebenso knapp mit 0:1, wie die A-Junioren ihr Spiel in Buckow/Waldsieversdorf. Die B-Junioren zeigten sich zwar leistungsverbessert, hatten aber gegen den ungeschlagenen Tabellenführer von Union Fürstenwalde bei der 0:2 Heimpleite letztlich keine Chance. Besser machten es die C1-Junioren, die ihr Heimspiel gegen die SpG Klosterfelde/Basdorf/Wandlitz mit 2:0 gewannen.

Im Kleinfeldbereich standen hauptsächlich Pokalspiele auf dem Programm. Hier konnten alle Mannschaften des FCS überzeugen. Die D2 gewann 1:15 in Herzfelde, die E1 freute sich über ein 7:3 Heimerfolg gegen die U11 des SV Babelsberg 03, die E2 schlug den Fußballclub RW Neuenhagen knapp mit 6:5, während die F1-Junioren beim 11:2 gegen Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf keine Mühe hatten.

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