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"Junge Wilde"
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„Festung“ Energie-Arena von Hertha Zehlendorf gestürmt

Zweimalige Führung reicht nicht für Punktgewinn

(ml) Es war bestes Fußballwetter am Sonntag in der Energie-Arena an der Wriezener Straße, als sich Oberligist FC Strausberg (FCS) anschickte, seine makellose Heimbilanz mit vier Siegen aus vier Spielen aufzubessern. Mit Hertha 03 Zehlendorf kam eine Mannschaft in die grüne Stadt am See, die von Fachkennern in der TOP 5 der Liga mit Ambitionen nach oben gesehen wird. Davon sah man aber in der ersten Halbzeit so gut wie nichts. Es spielte nur der FCS. Herrliche Kombinationen, gutes Pressing, präzise Ballannahme und ein gutes Auge ließen ein ums andere Mal Gefahr vor dem Kasten von Hertha-Torhüter Phillip Sprint aufkommen. Und nach 16 Minuten war es ein gefühlvoller Schuss von der Strafraumgrenze, der Sprint bezwang; Yildirim Kaan Bektas hatte abgezogen. In der Folge zahlreiche Möglichkeiten für den FCS, auf 2:0 zu erhöhen, Zehlendorf hingegen fast nur mit langen Bällen. Die 194 zahlenden Zuschauer hatten ihr Kommen nicht bereut und freuten sich auf den zweiten Durchgang. Es muss laut geworden sein in der Gästekabine, denn mit Beginn von Halbzeit zwei war Zehlendorf voll präsent. Die Einwechslung von Faton Ademi auf Seiten der Gäste brachte Schwung und schon in der 48.Minute stand Topstürmer Sebastian Huke nach einem individuellen Strausberger Abwehrfehler da, wo ein Mittelstürmer stehen muss, 1:1. Quasi im Gegenzug rannte Zehlendorfs 2m-Abwehrrecke Lenny Stein einen Strausberger im Strafraum um – Elfmeter. Wael Karim stellte mit sicherem Schuss den alten Abstand wieder her, 2:1 (50.). Dann die entscheidende Szene im Spiel – langer Ball auf den Berliner Stürmer Ryberg, FCS-Torwart Marvin Jäschke hat dann Ball sicher am Boden, doch Ryberg zieht voll durch und trifft Jäschke. Aufschrei, Entsetzen, Rudelbildung und glatt Rot waren die logische Folge. Jäschke konnte wie durch ein Wunder weiterspielen. Seine Mannschaft war nun in Überzahl, doch irgendwie schien die rote Karte eher ein Weckruf für die Gäste zu sein. Hinten mit drei, manchmal nur noch mit zwei Mann verteidigend, ging es weiter munter Richtung FCS-Gehäuse. Und nun kamen plötzlich unerklärliche individuelle Fehler beim FCS hinzu. Der sonst so bärenstarke Innenverteidiger Leon Barlage verursachte einen Elfmeter, den Huke zum 2:2 abschloss. Und Huke war auch in der 70.Minute zur Stelle, als er den 2:3 Siegtreffer erzielte – wieder war ein individueller Fehler der Strausberger Hintermannschaft vorausgegangen. Damit ist die schöne Serie Geschichte und es wird nun Zeit, endlich auch mal auswärts etwas zu reißen. Gelegenheit hierzu hat die Reimann-Truppe am kommenden Sonntag, wenn um 14 Uhr in der Sömmeringstraße in Charlottenburg die Partie gegen den CFC Hertha 06 angepfiffen wird.

 

Schoss das 2:1 und war auch sonst einer der Besten: Wael Karim

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