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"Junge Wilde"
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Nur ein Osterei im Strausberger Nest

Oberligist holt in zwei Nachholspielen über Ostern nur einen Punkt

(ml) Das Abstiegsgespenst geht um in der grünen Stadt am See. Nach zwei Spielzeiten, in denen man selbigem nur knapp entronnen ist, wird es auch dieses Jahr wieder eng um den Oberligafußball beim FC Strausberg (FCS). Abstiegsreif ist dabei eigentlich nur die Offensivabteilung des Teams von Christof Reimann – die Strausberger treffen schlicht das Tor nicht. Es wird gut und ohne Zweifel oberligareif gespielt, nur fehlt es an der nötigen Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Kasten.

So geschehen am Gründonnerstag im Nachholspiel beim Malchower SV. Der FCS war über 90 Minuten das bessere Team, geriet jedoch kurz nach der Halbzeit mit in 1:0 Rückstand. Nach dem Platzverweis für Malchow erhöhte das Team den Druck und machte in Überzahl das 1:1 durch Roman Turek (63. Minute). Es folgten mehrere 100%-ige Chancen, die fahrlässig vergeben wurden und es folgte die eine Chance für Malchow, die eiskalt zum 2:1 durch Michael Freyer genutzt wurde (81. Minute). Mitten in die FCS-Schockstarre dann noch das 3:1. Erneut war es Freyer, der in der 86.Minute den Sieg für die Hausherren klarmachte. Wie im Hinspiel, als Malchow 2:4 in der Energie-Arena gewann, lag schlicht das Glück auf Seiten des Gegners.

Am Ostermontag im Nachholspiel beim SV Altlüdersdorf (fast) eine Duplizität der Ereignisse. Wieder ist der FCS über die gesamte Spielzeit das bessere Team. Wieder werden mehrere Hundertprozentige nicht gemacht. Diesmal geht das Reimann-Team sogar mit 0:1 in Führung, als Kapitän Sirko Neumann in der 64.Minute trifft. Dass es dennoch nicht zum Sieg reicht, liegt an einer Unaufmerksamkeit in der 87.Minute – einen Schuss von Szymon Sidorowicz lenkt FCS-Innenverteidiger Adam Wiejkuc unglücklich ins eigene Netz. Damit liegt nur eines von sechs möglichen Ostereiern im FCS-Nest. Acht Spieltage vor Schluss steht der FCS auf Rang 15 der Tabelle und damit auf einem direkten Abstiegsplatz. Der Abstand zum Relegationsplatz 14, den Grün-Weiß Brieselang belegt, beträgt zwei, der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz schon fünf Punkte. Die FCS-Verantwortlichen bewahren dennoch Ruhe und es besteht Einigkeit, dass der Mannschaft der Klassenerhalt zugetraut wird. Die nächste Gelegenheit zu punkten bietet sich am kommenden Sonntag, wenn um 14 Uhr die Mannschaft von Tennis Borussia Berlin mit zahlreichen Anhängern in der Energie-Arena zu Gast sein wird. Es bleibt zu hoffen, dass das Glück dann endlich auch mal auf Seiten der Heimmannschaft liegt.

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