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"Junge Wilde"
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Siegesserie des FCS riss nach großem Spiel gegen Tebe

Niederlage gegen übermächtigen Gegner / Bambini im „Allerheiligsten“

(ml) Nun ist es also doch passiert – die famose Siegesserie des FC Strausberg (FCS) mit 5 Siegen aus 5 Spielen und 19:0 Toren ist gerissen. Und das völlig zu Recht gegen einen Gegner von Tennis Borussia Berlin, der auf den Punkt von Trainer Thomas Brdaric vorbereitet und dem FCS an diesem Abend in allen Belangen überlegen war. Mit welchem Tempo und mit welcher Präzision der Gegner am Mittwochabend vor fast 300 Zuschauern in der Energie-Arena agierte, war beeindruckend. Schon nach 45 Minuten lag die Heimmannschaft mit 0:4 zurück. Besonders vor Stürmer und Ex-Profi Karim Benyamina (36) hatte die Strausberger Hintermannschaft zu viel Respekt. Was sicherlich auch an dessen Kaltschnäutzigkeit lag, mit der er nahezu jeden Fehler der Abwehr gnadenlos ausnutzte. Bereits nach 10 Minuten nickte er einen herrlich getretenen Freistoß zum 1:0 in das Strausberger Tor ein und bei seinem Tor zum 2:0 in der 20.Minute war es zwar der Strausberger Abwehr nicht gelungen, den Ball wegzuschlagen. Mit welcher Ruhe sich aber Benyamina den Ball noch auf seinen starken linken Fuß legte und abzog, war Nahrung für jeden Fußballästheten. Dass die Moral in der Heimmannschaft aber über die gesamten 90 Minuten intakt blieb, war für die Zuschauer ebenso begeisternd. FCS-Stürmer Faton Ademi sorgte mit zwei wunderschönen Toren nicht nur für den 2:5-Endstand, sondern auch für jede Menge Jubel auf den Rängen. Der Support wird sicherlich auch am Sonntag beim Spiel gegen den Tabellendritten vom SV Lichtenberg groß sein (Anstoß 14 Uhr).

Support brauchen natürlich auch die jüngsten Mitglieder des FCS. Bei den Bambinis gehören neben den Eltern und lizensierten Trainern aber auch Highlights dazu, die sich besonders ins Gedächtnis der unter 7-jährigen einprägen. Und so zögerte Männer-Trainer Christof Reimann keine Sekunde, als Jugendleiterin und Bambini-Trainerin Sue Domienik ihn jüngst darum bat, während eines Kreisturniers das „Allerheiligste“, also die Umkleide des Oberligateams, nutzen zu dürfen. Wie leuchteten da die Augen, als die Mädels und Jungs den Raum betraten und dort wohl sortiert ihre Spielertrikots samt FCS-Basecap vorfanden, jedes in einem eigenen Schrank. Auf dem Tisch wie bei den Männern Bananen und Riegel sowie Getränke. Bei all der Aufregung war der Turnierausgang zweitrangig. Ein wunderbares Beispiel der großen Verbundenheit zwischen den Männern und dem Nachwuchs und ganz sicher keine Eintagsfliege!

 Jubel bei den Bambinis über besondere Umkleide

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