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"Junge Wilde"
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FCS besiegt Victoria Seelow im MOL-Duell

Sieg in der Nachspielzeit lässt alle Dämme brechen

(ml) Es lief bereits die Nachspielzeit in der Strausberger Energie-Arena, als Schiedsrichter Maximilian Stern einen Freistoß für den FC Strausberg (FCS) an der Mittellinie pfiff. Zu diesem Zeitpunkt war die übergroße Mehrzahl der 260 zahlenden Zuschauer mit dem 1:1-Zwischenstand einverstanden, hatten sie doch ein rassiges, aber zu keinem Zeitpunkt unfaires Derby zwischen dem FCS und Victoria Seelow gesehen. In der vergangenen Saison waren die Kreisstädter die unbestrittene Nummer 1 im Landkreis und konnten den FCS zweimal jeweils 2:1 besiegen. Trainer Christof Reimann hatte also noch eine Rechnung offen und wollte sie mit seinem runderneuerten Team begleichen. Und der Vorsatz wurde vom Anpfiff an in die Tat umgesetzt. Wieder war es die starke linke Seite, über die der Strausberger Druck am größten war. Die guten Chancen blieben aber zunächst ungenutzt und so erspielten sich die Gäste durch einen Konter die größte Gelegenheit, als der Ball nur an den Pfosten des von Marvin Jäschke erneut gut gehüteten Strausberger Tores klatschte. Doch der FCS ließ sich nicht beirren und erzwang durch konsequentes Nachsetzen einen Fehler in der Hintermannschaft der Kreisstädter, den Kapitän Gordan Griebsch zum 1:0 nutzte (37.). In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste immer stärker auf und wurde das Spiel intensiver. In der 81. Minute war es dann soweit – Sebastian Lawrenz hatte mit einem platzierten Schuss aus 30 m an Freund und Feind vorbei ins lange Eck getroffen und Jäschke keine Abwehrchance gelassen. Der nicht immer sichere Schiedsrichter hatte so seine Mühe mit den erhitzten Gemütern und leistete sich einige kleinere Fehler. So war auch der bereits angesprochene Freistoßpfiff in der Nachspielzeit dahingehend umstritten, in welche Richtung er auszuführen ist. Kein Strausberger hätte sich beschwert, wenn ein Foul zu Gunsten der Seelower gepfiffen worden wäre, aber Stern entschied für die Strausberger. Die warfen nun ihre kopfballstarken Spieler nach vorn, Pierre Vogt schlug eine mustergültige Flanke auf den Elfmeterpunkt, wo Griebsch nur noch den Kopf hinhalten musste und den 2:1 Siegtreffer einnickte. Der Jubel danach kannte keine Grenzen. Feldspieler und die Strausberger Bank lagen sich im Arm und direkt nach Schlusspfiff (inklusiver kleinerer Rangelei…) ging die Party mit den Fans weiter. Drei Spiele, drei Siege mit neun Punkten sind ein Saisonstart, wie ihn der FCS seit vielen Jahren nicht hatte. Nun geht es nächsten Sonntag zum Tabellenletzten SV Grün-Weiß Brieselang, den es trotz seiner null Punkte aus vier Spielen nicht zu unterschätzen gilt. Aber Reimann wird sein Team sicher wieder perfekt einstellen.

Torhüter Marvin Jäschke ist die neue Nr.1 im Strausberger Kasten

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